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Digital auf jeden Fall!

Neue Technologien für bürgerfreundliche Behörden.

Einkäufe, Bankgeschäfte, Reisebuchung: Viele Aufgaben erledigen wir heute online. Das muss auch möglich sein, was den Umgang mit Behörden betrifft. Als Landrat und zugleich Vorsitzender des Innovationsrings der bayerischen Landkreise sehe ich in der Digitalisierung unserer öffentlichen Verwaltung ein ganz wichtiges Thema. Hier gibt es viel noch Luft nach oben. Es wird noch eine Weile dauern, bis man sämtliche wichtigen Behördengänge ganz einfach von Zuhause aus erledigen kann, ohne lange Wartezeiten. Das hat auch seinen Grund. Es geht vor allem um die Sicherheit und den Datenaustausch. Denn was die Verwaltung macht, muss rechtlich korrekt sein und Bestand haben. Nur dann können die Bürgerinnen und Bürger auf das Verwaltungshandeln vertrauen, das ja eine allgemeine Gültigkeit bedeutet wie beispielsweise die Vergabe eines Führerscheins.

Im Rahmen der „Digitalisierungsoffensive“ kommen wir jetzt schneller voran. So ist unser Landkreis inzwischen Teilnehmer in einem bayernweiten Pilotprojekt. Dafür starteten wir gemeinsam mit dem Digitalministerium ein „Digitallabor“. Ziel ist es, dass ein Landratsamt je Regierungsbezirk drei Online-Leistungen erarbeitet, um damit Verwaltungsvorgänge zu vereinfachen und Bürokratie abzubauen. Unterstützung erhält der Landkreis vom Freistaat.
Bis März 2020 sollen die Bürgerinnen und Bürger insgesamt 21 Anträge online stellen können.

Das persönliche Gespräch ersetzt die Digitalisierung freilich nicht. Sie soll vielmehr ein zusätzlicher Baustein hin zu einer bürgerfreundlichen Verwaltung sein.