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Raus aus dem Tarif-Dschungel!

Der erste große Schritt zum MVV-Beitritt ist getan.

Nächster Halt: Grundlagenstudie. Klingt trocken und sperrig, kann aber die Türen zu einem großen Fortschritt öffnen: einheitliche Fahrscheine!
Umsteigen aus dem bisher undurchsichtigen Tarifwirrwarr und einsteigen in ein klares, transparentes System: Dieses Ziel verfolge ich für die Freien Wähler und als Landrat des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen. Und das schon längersehr konsequent.

Jetzt haben wir einen entscheidenden Schritt vorwärts getan. Vertreter des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV), des Regionalverkehrs Oberbayern (RVO), der Landrat von Miesbach und ich haben bei unserem letzten Arbeitstreffen beschlossen, eine Grundlagenstudie in Auftrag zu geben. Mit der vom Freistaat geförderten Untersuchung möchte der MVV überprüfen, für welche Landkreise und kreisfreien Städte sich eine Integration rentieren würde. Geklärt werden sollen auch finanzielle und rechtliche Fragen sowiedie Fahrgewohnheiten der Passagiere. Neben dem südlichen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen (der nördliche Teil ist bereits seit Jahren MVV-Mitglied) sollen die Landkreise Miesbach, Garmisch-Partenkirchen, Weilheim-Schongau, Landsberg, Rosenheim, Landshut, Pfaffenhofen und Mühldorf sowie die kreisfreien Städte Rosenheim und Landshut genauer unter die Lupe genommen werden.

Gemeinsam mit meinem Miesbacher Amtskollegen Wolfgang Rzehak und Verkehrsexperten der Ämter, MVV-Geschäftsführer Bernd Rosenbusch und Vertreter des Busanbieters RVO habe ich einen Zeitplan skizziert. Bis 2022, spätestens aber Ende 2023 sollen der gesamte Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und der Landkreis Miesbach im MVV integriert sein. Konkrete Beitrittsverhandlungen könnten wir schon Mitte 2021 führen.

Es sind vor allem die unterschiedlichen Tarife, die viele immer noch davon abhalten, das Auto stehen zu lassen und auf Bus oder Bahn zu wechseln. Deshalb muss unser Motto lauten: „1 Ticket, 1 Netz, 1 Fahrplan.“