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Im Jahr 2005 hat sich die erste Gruppe aufgemacht, das Vorhaben der Energiewende im Oberland bis 2035 in die Tat umzusetzen. Dabei arbeiten die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen eng miteinander zusammen. Die Kollegen haben mich zum Sprecher der Landräte gewählt.

Wie bei einer Bergtour ist ihr Rucksack der Energiewende Oberland gepackt mit Kompetenz, Weitblick und dem erklärten Willen, die Zukunft der Region selbst in die Hand zu nehmen. Ein gutes Stück der Etappe ist schon geschafft, nun gilt es Anlauf zu nehmen für die weiteren Ziele: Im Kleinen und ganz Großen.

Stromversorgung im Oberland
Die Stromversorgung im Oberland bestand im Jahr 2014 zu ca. 43 Prozent aus Erneuerbaren Energien. Dabei spielt die Wasserkraft mit 30% die größte Rolle, gefolgt von Solarenergie mit insgesamt 14%. Der restliche Strombedarf wird über den bayrischen Strommix eingekauft und besteht hauptsächlich aus fossilen und nuklearen Energiequellen wie Atom, Kohle und Gas. Bis zum Ziel ist es noch ein weiter Weg, den es gemeinsam zu meistern gilt.

Wärme - hier liegt noch ein weiter Weg vor uns
Die Wärmeversorgung bekommen wir im Oberland mit ca. 86% von fossilen Energieträgern. Mit regenerativen Wärmebereitstellung wie Biomasse (10%), Solarthermie (2%) und Oberflächennaher Geothermie (2%) haben wir gemeinsam noch einen weiten Weg vor uns, die Energiewende bis 2035 zu schaffen.

Die regionale Wirtschaft profitiert vom neuen Berufsfeld der „Energiekompetenz“.
Durch die Energiewende sind schon viele attraktive Arbeitsplätz entstanden und der Bedarf wird weiter steigen. Die eingesparten Kosten für Energie fließen in den regionalen Kreislauf und sichern die Zukunft der nachkommenden Generationen.

Alle Infos unter: www.energiewende-oberland.de