Freie Wähler: Mit Ludwig Schmid den erfolgreichen Weg von Josef Niedermaier fortsetzen
Die Freien Wähler im Landkreis stehen vor einer bedeutenden Entscheidung. Nach vielen Jahren, in denen Josef Niedermaier unseren Landkreis mit Herz, Verstand und unermüdlichem Einsatz geprägt hat, gilt es, eine Persönlichkeit zu finden, die diesen erfolgreichen Kurs fortführt. Wir alle wissen: Die Fußstapfen, die Josef Niedermaier hinterlässt, sind groß. Seine Leidenschaft für die Heimat, seine Nähe zu den Menschen und seine klare, faire Art der Politik haben unseren Landkreis stark gemacht.
In Ludwig Schmid sehen wir jemanden, der dieses Erbe würdig weitertragen kann. Jemanden, der zuhört, anpackt und verbindet. Ludwig Schmid steht für die Werte, die uns Freie Wähler ausmachen: Verantwortung übernehmen, das Miteinander stärken und mit Mut und Augenmaß die Zukunft gestalten. Er bringt die Erfahrung, die Bodenständigkeit und das Herzblut mit, die es braucht, um unseren Landkreis weiterhin sicher und stark in die Zukunft zu führen.
Mehr Infos über die Person von Ludwig Schmid gibt es unter www.ludwig-schmid.bayern

Interview mit Ludwig Schmid
Herr Schmid, viele Menschen im Landkreis kennen Sie seit Jahren als Unternehmer und Kreisrat. Jetzt kandidieren Sie für das Amt des Landrats. Wenn Sie diesen Moment betrachten: Was geht Ihnen durch den Kopf?
Vor allem Respekt. So viele bekannte Gesichter, so viel Vertrauen – das ist nichts Selbstverständliches. Für mich ist das kein Karriereschritt, sondern ein echter Vertrauensmoment. Verantwortung wird hier bewusst weitergegeben. Josef Niedermaier und die Freien Wähler sagen: Jetzt bist du dran. Und genau deshalb stehe ich hier – weil ich bereit bin, diese Verantwortung zu übernehmen.
Josef Niedermaier hat den Landkreis lange geprägt. Was davon möchten Sie unbedingt fortführen?
Den Blick fürs Ganze. Der Landkreis steht heute gut da, auch wenn das nicht immer laut gefeiert wird. Moderne Schulen, funktionierende Infrastruktur, ein besserer Nahverkehr – das sind Dinge, die man im Alltag spürt, ohne dass sie große Schlagzeilen machen. Gute Politik ist ein bisschen wie gute Haustechnik: Wenn sie funktioniert, redet keiner darüber. Genau dieses ruhige, langfristige Denken möchte ich mitnehmen – auch wenn ich selbst eher aus einer pragmatischen, anpackenden Ecke komme.
Der Landkreis hat eine sehr niedrige Arbeitslosenquote. Für viele Betriebe ist das eine Herausforderung. Wo setzen Sie an?
Der Arbeitsmarkt ist leer. Das ist einerseits ein Luxusproblem, andererseits ein echtes Risiko für unsere Betriebe. Wenn wir wollen, dass Unternehmen hier weiter erfolgreich arbeiten, müssen wir bei Ausbildung und Arbeitskräften neue Wege gehen. Ein Thema ist für mich ganz klar: Wir brauchen ein Azubiwohnheim. Bezahlbarer Wohnraum für junge Menschen, die hier lernen und arbeiten wollen. Dafür gibt es starke staatliche Förderungen – man muss es einfach umsetzen.
Gleichzeitig müssen wir offen über Fachkräfte aus dem Ausland sprechen. Die Kammern haben sehr gute Programme, um junge Menschen auf unsere Ausbildung vorzubereiten. Wenn Wirtschaft, Kammern und Landkreis an einem Tisch sitzen, etwa im Wirtschaftsforum Oberland, dann lassen sich Lösungen finden – pragmatisch und ohne Hochglanzkonzepte.
Energie ist ein Thema, das viele Menschen beschäftigt. Was bedeutet das konkret für den Landkreis?
Wir werden in Zukunft mehr Energie brauchen. Deshalb müssen wir dort investieren, wo es verlässlich und regional funktioniert. Die Geothermie in Geretsried ist dafür ein echtes Vorzeigeprojekt. Das Kraftwerk läuft, der Dauerbetrieb startet, die Wärmeauskopplung kommt, und ab 2026 entsteht das Fernwärmenetz. Damit wird Geretsried langfristig sicher versorgt.
Wichtig ist: Wir fangen nicht bei null an. Mit den Stadtwerken Bad Tölz, der Wasserkraft, der 17er Energie und weiteren Investitionen im Landkreis haben wir starke Partner vor Ort. Die Aufgabe des Landkreises ist dabei klar: bündeln, vernetzen und möglich machen. Nicht ideologisch, sondern praktisch.
Mobilität sorgt oft für Diskussionen. Wie sehen Sie die Entwicklung?
Ehrlich gesagt: drei Schritte vor, zwei zurück. Der MVV-Beitritt, der X-Bus, der Alpenbus – das waren wichtige und richtige Schritte, die man im Alltag merkt. Und dann gibt es Themen wie die S7-Verlängerung nach Geretsried, bei der man inzwischen Humor braucht. Sie steht gefühlt seit Jahren in Wahlprogrammen.
Aber genau das zeigt auch: Dort, wo wir Einfluss hatten, haben wir geliefert. Jetzt geht es weniger um neue Ideen, sondern darum, Bestehendes besser zu verbinden. Bus, Bahn und flexible Angebote müssen wie ein Uhrwerk zusammenspielen. Genau da möchte ich dranbleiben.
Sie sprechen bei Digitalisierung oft vom Miteinander. Warum?
Weil Digitalisierung nur dann sinnvoll ist, wenn sie den Alltag einfacher macht. Online dort, wo es Sinn ergibt. Persönlich dort, wo es wichtig ist. Wenn Anträge schneller bearbeitet werden, Entscheidungen nachvollziehbar sind und Abläufe transparenter werden, stärkt das Vertrauen. Technik ist kein Selbstzweck. Sie soll den Menschen dienen – nicht umgekehrt.
Zum Abschluss: Warum kandidieren Sie für das Amt des Landrats?
Weil ich hier zuhause bin. Meine Familie lebt hier, meine Wurzeln sind hier, und ich möchte, dass unsere Kinder und Enkel auch in Zukunft gut im Landkreis leben können. Ich kandidiere nicht, weil ich glaube, alles besser zu wissen. Sondern weil ich bereit bin, Verantwortung zu übernehmen, zuzuhören und Entscheidungen zu treffen – gemeinsam mit den Menschen vor Ort und mit gesundem Menschenverstand.
